Cornelia Wolf ist Professorin für Theaterpädagogik und Biographisches Theater und studierte ihr theaterpädagogisches Handwerk zunächst getrennt voneinander(erst Schauspielschule, dann Diplompädagogik-Studium), bevor sie es in vielfältigen Praxisfeldern zu verbinden lernte.

Cornelia Wolf

Doch auch wenn sie zunächst ihre künstlerische Erfahrung in Schauspielschule und Theaterbetrieb erworben hat, ist sie relativ früh in die Vermittlungsrolle der Kunst gekommen und hat sich immer als Theaterpädagogin verstanden. Die ewige Diskussion, ob man denn mehr Künstler oder mehr Pädagoge sei – diese Diskussion konnte sie für sich immer klar entscheiden, da sie das Vermitteln der Kunst und das Umgehen mit Menschen an sich als Kunst versteht. Als Dozentin ist sie nun bundesweit an Multiplikatoren Aus- und Weiterbildungen und an Hochschulen tätig und würde sich selbst in der Rolle der Lehrenden als beständig Lernende bezeichnen.

Seit 2007 ist sie Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverband Theaterpädagogik e.V. (BuT)

Mitten im Februar 2013 entsteht an dieser Stelle der TheaterPädBlog zu Wort und Haltung. Aber er entsteht nicht erst aktuell, sondern er gärt schon sehr lange unter der Oberfläche. Jetzt ist nur der Zeitpunkt, wo die Worte um die es gehen soll hervorsprießen, sich zeigen, und somit lesbar und verhandelbar werden.....

Dieser Blog versteht sich als eine Art persönliches Wörterbuch der Theaterpädagogik. Darin gesammelt habe ich Wörter, die mir in meiner Arbeit immer wieder begegnet sind. Und durch diese Begegnung entstanden für mich Fragen nach ihrer Bedeutung und wiederum ihrer Bedeutsamkeit für das Theater, für das Leben, und für die theaterpäd. Arbeit.

Dieser Blog ist aber auch gleichzeitig verbunden mit einer offenen Geste und Einladung. Einer Einladung, über diese (oder auch andere) Wörter und über die dahinter liegende Haltung und möglichen Bedeutungen nachzudenken, um miteinander  in den Dialog zu kommen.

Und was ist denn nun Theaterpädagogik? Für mich eben die Verbindung all dieser gesammelten Wörter oder besser: das was für mich hinter ihnen steht. Denn die Haltungen hinter den Worten beeinflussen unseren Umgang mit der Welt und den Menschen. Und diese Haltung beeinflusst darum auch direkt meine ganz praktische, konkrete theatrale Arbeit.